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Stücke für die Spielsaison 2012 liegen fest

Die Stücke für das Sommertheater 2012 wurden beschlossen.

Im Kindertheater werden wir das Stück "Rabatz im Zauberwald" präsentieren. Premiere ist am Sonntag, 27.Mai 2012, 16:00 Uhr

Das Stück "Rabatz im Zauberwald" wurde in Herdingen bisher noch nicht aufgeführt. In diesem Stück sind viele bekannte Märchenfiguren wiederzufinden. Hierzu gehören:
  • Hänsel und Gretel
  • Rotköppchen
  • König
  • Frau Holle
  • Hexe
  • Dornröschen
  • Aladin
  • Pinocchio
  • der gestiefelte Kater
  • Elfchen
  • Rollum der Weise
  • der schwarze Zauberer

Die Handlung des Kinder-Musicals spielt im Märchenwald. Hier leben alle Märchenwesen friedlich neben- und miteinander und spielen jeden Tag ihre Märchen.

Hänsel und Gretel machen sich auf den Weg zum Knusperhäuschen der Hexe. Während die Beiden in großer Gefahr bei der Hexe sind nähert sich eine Rattenbande. Sie plündern das Knusperhäuschen. Auch anderen Märchenwesen wurden wichtige Gegenstände ihrer Märchen entwendet.

In großer Aufruhr versammeln sich die Märchenwesen, um beim König Rat und Hilfe zu erhalten. Dieser beschließt eine Märchenpolizei zu gründen. Die Märchenpolizei soll zunächst Rollum den Weisen finden und ihn um Rat bitten. Bei Rollum stößt das hysterische Elfchen, welche sich um Rollum kümmert, zu der bunten Truppe.

Bei dem Schlagwort "Ratten" erinnert sich Rollum an eine alte Geschichte. Der schwarze Zauberer hat vor Jahren versucht die Macht im Märchenreich an sich zu reißen. Er wurde besiegt und besitzt nur noch in seinem Schloss Zauberkräfte. Der schwarze Zauberer trachtet noch immer nach der Macht und schickt seine Ratten, unter dem Anführer Raffzahn los. Sie sollen Gegenstände der Märchenwesen stehlen, damit diese ihre Geschichten nicht mehr spielen können und somit vergessen werden.

Die Märchenpolizei kennt nun den "Feind" und macht sich auf ihre Gegenstände zurückzubekommen. Auf ihrer Reise muss die Truppe beweisen, dass sie zusammenhalten kann. Besonders schwierig ist der Umgang mit der eigenwilligen Hexe.

Die Märchenpolizei fällt auf einen Trick des Zauberers herein. Die Ratten bauen verkleidet einen kleinen Marktwagen auf, an welchem die Märchenpolizei eine Erfrischung kauft. In die Brause tröpfelten die Ratten einen Zaubertrank, welcher alle unschädlich macht. Durch einen glücklichen Zufall wird die Brause der Hexe verschüttet und sie bemerkt den Zauber. Sie gerät in einen Konflikt. Auf der einen Seite kann sie die anderen Wesen nicht leiden, andererseits kann sie nur mit ihnen ihr eigenes Märchen retten. Die Hexe entschließt sich doch ein Gegenmittel herzustellen.

Am Schloss des Zauberers angekommen gerät ein Teil der Märchenpolizei in Gefangenschaft. Rollum kann sie befreien. Die Truppe söhnt sich aus und man beschließt Pinocchio, zur Ablenkung, allein im Käfig zu lassen. Er soll die Flöte desRattenfänger von Hameln aus dem Schloss werfen. Dies gelingt und Aladin macht mit ihrer Hilfe die Ratten unschädlich.

Der Zauberer achtet nicht auf die Grenze seines Schlosses als er versucht den Ratten zu folgen. Außerhalb des Schlosses, ohne Zauberkraft, aber wortgewandt und gefährlich, versucht er die Märchenpolizei zu überwinden.

Die Gefahr im Märchenwald ist gebannt. Hänsel und Gretel wollen nun endlich ihr Märchen zu Ende spielen.

Im Erwachsenentheater spielen wir "My fair Lady". Premiere wird am Samstag, 16.Juni 2012, 20:00 Uhr sein.


Professor Higgins, ein angesehener Philologe, trifft nach einem Opernbesuch auf dem Blumenmarkt bei Covent Garden in London auf die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle. Ihre kraftvoll-vulgäre Sprache, nimmt er als Beispiel für die Deformierung der Muttersprache  Higgins glaubt, dass der Mensch sich nicht über die Herkunft, sondern seine Sprache definiere; selbst ein Blumenmädchen wie Eliza, so Higgins, könne ihren Stand verbessern und eine anerkannte Dame sein, sogar einen respektablen Blumenladen führen, sofern sie die richtige Sprache spräche.

Eliza ist von dieser Vorstellung bezaubert, die Wünsche, die sie äußert, bescheiden: „Ein Zimmerchen mit einem Sofa drin, Gasbeleuchtung, Pralinen und nie mehr kalte Beine“.  Sie muss jeden Tag um ihren Lebensunterhalt kämpfen. Zudem ihren Vater, Alfred P. Doolittle, durchbringen, der sich regelmäßig bei ihr durchschnorrt. Doolittle hat es auf eine gewisse Art geschafft, nach seiner Façon zu leben, was er mit zwei Saufkumpanen feiert. Er weist jede Verantwortung und Moral von sich und lebt in den Tag hinein. Auf diese Weise „gesellschaftlich” vorbelastet und ohne Schulbildung, scheint es, als hätte Eliza keine Chance, je über den Status eines armen Blumenmädchens hinauszukommen.

Eliza nimmt Higgins Gerede für bare Münze und taucht beim Professor auf, um Sprachunterricht zu nehmen. Die Sache ist Higgins kaum eine Diskussion wert, da schlägt ihm sein Freund Oberst Pickering eine Wette vor: Wenn es Higgins gelänge, innerhalb von sechs Monaten aus Eliza eine Dame zu machen, würde er die Kosten der Ausbildung übernehmen. Elizas „Abschlussprüfung“ soll der Diplomatenball sein. Higgins nimmt die Wette an, Eliza bekommt ein Zimmer in seinem Haus zugewiesen und es beginnt eine schwere Lehrzeit bei dem eingefleischten Junggesellen. Eliza muss von morgens bis abends sprechen üben, wird von Higgins ruppig und herablassend behandelt, so dass der Unterricht eher einer Dressur gleicht. Darüber kocht Eliza vor Wut und träumt von Rache.

Endlich schafft Eliza den phonetischen Durchbruch. Dies wird euphorisch gefeiert und die völlig aufgedrehte Eliza findet in der Nacht keinen Schlaf. Nun muss Eliza den Testlauf in der feinen Gesellschaft bestehen. Professor Higgins und Colonel Pickering suchen sich ein Pferderennen aus. Eliza erhält strenge Vorgaben für die Konversation; ihr wird erlaubt über das Wetter und die Gesundheit zu sprechen. Doch auch diese scheinbar unverfänglichen Themen bergen ihre Tücken, so berichtet Eliza der feinen Gesellschaft im besten Englisch, dass ihre Tante „abgemurkst“ worden sei. Wenig später schockiert sie das Publikum, indem sie beim Rennen ihr Pferd mit dem Ausruf: „Lauf schneller, oder ich streu dir Pfeffer in den Arsch!“ anfeuert.

Ihr unkonventionelles Auftreten beim Pferderennen beschert ihr einen Verehrer aus besseren Kreisen. Freddy Eynsford-Hill ist sehr angetan von der hübschen und erfrischenden Eliza. Er beginnt in ihrer Straße zu patrouillieren, in der Hoffnung, dass Eliza einmal das Haus verlässt (In der Straße, mein Schatz, wo du lebst/On the Street Where You Live). Außerdem schreibt er ihr Liebesbriefe und schickt Blumen. Die Angebetete bekommt davon allerdings nicht viel mit. Sprechen kann sie zwar nun, aber ihre Bildung lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Als dann der große Abend heranrückt, vermag Eliza beim Diplomatenball im Buckingham Palace zu brillieren. Sie verzaubert durch ihr außergewöhnliches und anmutiges Wesen. Es wird gerätselt, wer denn die schöne Fremde sei. Der ungarische Phonetiker Prof. Zoltan Karpathy, ein ehemaliger Schüler von Higgins, versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Zu Higgins und Pickerings Erbauung, lautet seine Diagnose: So sauberes Englisch spricht man nur im Ausland, seiner Meinung nach ist Eliza eine ungarische Prinzessin!

Am selben Abend beglückwünschen sich Higgins und Pickering gegenseitig für die gelungene Arbeit. Sie klopfen sich auf die Schultern und feiern ihren Triumph. Eliza fühlt sich übergangen; sie wurde dressiert, hat funktioniert, doch der Ruhm geht allein an den Professor, für den sie die Wette gewann. Sie gibt Higgins zu verstehen, wie sehr sie sich missachtet und erniedrigt fühlt. Auf die Frage, was nun aus ihr werden soll, wirft Higgins ihr Undankbarkeit vor. Er meint, sie wäre ein dummes Kind und ist umso erstaunter, als Eliza am nächsten Tag verschwunden ist.

Zusammen mit Freddy Eynsford-Hill, der vor Higgins Haus Wache hält, besucht sie jenes Viertel Londons, in dem sie noch vor einem halben Jahr zu Hause war. Doch dort wird sie nicht mehr erkannt. Für eine Blumenfrau ist sie nun zu fein, aber für eine feine Dame fehlt ihr das Geld. Eliza fasst den Entschluss, selbst Phonetik zu unterrichten und Freddy zu heiraten.

Als sie Prof. Higgins mit diesem Entschluss konfrontiert, muss er erkennen, dass er Eliza vermisst . 

Wir wünschen jetzt schon unseren Gästen viel Vergnügen.




Veröffentlicht am:
18:38:28 01.09.2011 von Presse Freilichtbühne Herdringen

Letzte Aktualisierung
19:31:10 01.09.2011
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